Aktionstag „Schöne Aussicht“ ein großer Erfolg für den Stadtteil

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Unter dem Motto „Real.Labor“ fand am 21.Juni 2017 in Möckern ein Aktionstag der Stadtentwicklung statt. Das Koordinationsprojekt „Schöne Aussicht“ zwischen der Universität Leipzig, der HTWK Leipzig und der Stadt Leipzig begleitet die FREIE WIRTSCHAFTSFOERDERUNG Frank Basten bereits im dritten Jahr,diesmal im Rahmen von „Möckern in Aktion“.

Studenten setzen experimentelle Ansätze in die Praxis um

Ein Ziel des gesamten Projekts bestand darin, Herausforderungen für die Stadtentwicklung aufzuzeigen und analytisch zu bewerten, um anwendungsbezogene Konzepte zu entwickeln. Dies wurde beim Aktionstag experimentell umgesetzt.

Studierende beider Hochschulen konnten ihre Konzepte experimentell erproben und so Impulse für die Stadtentwicklung setzen. Dabei zeigten die Aktionen, kulturellen Beiträge und Mitmach-Angebote, dass großartige Möglichkeiten und Ideen bestehen, die Georg-Schumann-Straße weiter positiv zu entwickeln.

„Wir von ‚Möckern in Aktion‘ konnten die studentischen Projektgruppen beratend unterstützen und bei der Suche nach Partnern in Möckern mit unserem Netzwerk behilflich sein“, so das Projektmanagement von „Möckern in Aktion“, Claudia Richardt und Niklas Spiegel.

Von Pop-Up-Store bis Livemusik – Fünf Projekte für die Nachbarschaft

Das Projekt „Die Nachbarschaft kennenlernen“ beschäftigt sich mit der Verschönerung des Möckernschen Marktes. So wurden im Rahmen des Nachbarschaftsfestes bereits im Vorfeld viele Ideen von Bürgern und Anwohnern gesammelt. Durch das Projekt konnte der Möckernsche Markt mit einem neuen Blumenbeet geschmückt werden, für dessen Pflege sich Herr Roßner von LEA Apotheken bereit erklärt hat. Zudem zeigt ein Wegweiser wichtige Angebote rund um den Platz und in Möckern. Weiterhin ist eine Bürger-Stadtteilkarte mit Einrichtungen des Stadtteils entstanden, die noch erweitert werden kann. Diese Karte wird in Kürze auf der Webseite von „Möckern in Aktion“ verfügbar sein.

Real.Labor

So können Leerstände sinnvoll genutzt werden.

In der Georg-Schumann-Straße 219/221 konnte man beim Projekt „Inkubator“ erleben, wie Nutzungs- und Finanzierungskonzepte für seniorengerechtes Wohnen, sozialen Wohnungsbau oder Erbbaupacht in derzeit leerstehenden Gebäuden umgesetzt werden können. Für die Läden im Erdgeschoss wurden Konzepte für ein Café und einen Coworking-Space praktisch erprobt. Hierbei unterstützte Frau Kassler zusammen mit Senior/innen mit selbstgebackenem Kuchen.

Im Pop-Up-Store in der Georg-Schumann-Straße 201 stellten fünf Designer trendige Kleidung, Brillen und Accessoires zum Verkauf vor. Für Unterhaltung sorgte ein DJ, außerdem versorgte das Café HomeLE den Pop-Up-Store mit cremigen Cookies aus der Waffel.

Belebung des Huygensplatz durch Sport und Musik

Der Huygensplatz war Ort für gleich zwei Projekte des Aktionstages: Am Nachmittag zeigte eine erste Projektgruppe unter dem Motto „Feilen am Verweilen“, welche gestalterischen Möglichkeiten der sanierte Platz bietet. So wurde eine Boulebahn installiert und gemütliche neue Sitzgelegenheiten luden zum Verweilen ein.

Real.Labor

Am Abend sorgte die zweite Gruppe Studenten am Huygensplatz für einen gebührenden Abschluss des Aktionstages. Das Projekt „Lichtspiele am Huygensplatz – Kultur trifft Musik“ begeisterte mit Livemusik von drei Bands, einem Vortrag über Damaskus sowie einem Kurzfilm über Marokko. Hier gilt besonderer Dank der Unterstützung durch Pandechaion Herberge e.V. Auch hier konnte das Café HomeLE beim Catering unterstützen.

Was passiert nach dem Aktionstag?

Wir gratulieren den Studenten für die erfolgreiche Umsetzung ihrer unter hohem Einsatz entwickelten und durchgeführten Projekte! Um eine weitere positive Aufwertung der Georg-Schumann-Straße zu erreichen, sollen einige der vorgestellten Projekte dauerhaft umgesetzt werden und damit vor allem das kulturelle und soziale Potential ergänzen.

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